Willkomen auf der Webpräsenz der BI gegen Tierfabrik, einer Bürgerinitiative gegen die Erweiterung der Massen-Legehennen-Haltung im Raum Fröndenberg.

Diese Web-Site befindet sich noch im Aufbau.

Sie können Kontakt mit uns aufnehmen über: bi-tierfabrik@googlemail.com

 

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Infopaket für die Ratsmitglieder der Stadt Fröndenberg

Am 08.07.2011 wurde den Ratsmitgliedern der Stadt Fröndenberg das beigefügte Infopaket zugeschickt. In der Hauptausschusssitzung am 13.07.2011 sollten neben unserem und dem Bürgerantrag des BUND noch zwei weitere Bürgeranträge behandelt werden. Leider wurden diese kurzfristig von der Tagesordnung gestrichen. Dieses Infopaket liefert wichtige Informationen, mit denen sich die Ratsmitglieder auseinandersetzen sollten.

Infopaket_Ratsmitglieder 20110706

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Artikel im Hellweger Anzeiger

Heute erschien im Hellweger Anzeiger für den Bereich Fröndenberg folgender Artikel:

http://www.hellwegeranzeiger.de/lokales/froendenberg/art14334,1318895

Landwirt Heinrich Kötter behauptet in diesem Artikel, dass in Stentrop in einem Kilometer Entfernung nirgends Häuser stünden und der Standort dort also absolut in Ordnung sei. Den Protest gegen die Erweiterungspläne kann er nicht verstehen.

Dies ist verständlich, da er scheinbar den Stall und seine Umgebung nicht kennt. Dann wüsste er nämlich, dass die nächstgelegene Wohnbebauung ca. 280 m entfernt liegt und keinesfalls 1000 m. So steht es auch in den Antragsunterlagen für die dritte dort zu bauende Legehennenanlage.

Es ist dazu noch nicht hinnehmbar, dass das diesem Artikel beigefügte Foto die tatsächlichen Gegebenheiten nicht darstellt. Die angrenzende Wohnbebauung wurde einfach entsprechend abgeschnitten.

Herr Kötter meint, dass es eines Tages diesen Grundsatz gegeben habe: „Wachsen oder weichen“. Viele Betriebe seien nicht größer geworden. Weil sie sich nicht mehr rentiert haben, hätten sie nach und nach geschlossen werden müssen. Vier landwirtschaftliche Betriebe sind bis heute in Strickherdicke übrig geblieben – seinen mit zehn Bullen, zehn Rindern und 65 Schweinen eingeschlossen.

Wir in Stentrop wären froh, wenn wir “lediglich” einen (oder auch 10) Landwirt(e) wie Herrn Kötter als Nachbarn hätten. Denn in Stentrop stehen u. a. neben den dann 59.400 Legehennen derzeit schon 1202 Mastschweine! Des Weiteren sind nochmal 792 Mastschweine bereits genehmigt (die beiden Güllehochbehälter wollen wir hier mal ausklammern).

Zuletzt sei noch einmal angemerkt, dass es uns hier nicht nur um den Geruch geht, wie Herr Kötter meint. Es handelt sich bei der Legehennenanlage um eine u. a. Keim-, Bakterien-, MRSA-, Viren- und Pilzschleuder. All dies gelangt filterlos in unsere Atemluft.

Es ist schade, dass der Hellweger Anzeiger so einen (scheinbar nicht recherchierten) Artikel veröffentlicht. Es müsste dort eigentlich bekannt sein, wie die Gegebenheiten wirklich sind. Im Gegensatz zu diesem, entsprechen die Artikel, die in der Vergangenheit im Namen der BI erstellt wurden, der Realität.

Und damit dies auch entsprechend belegt ist, hier die Darstellung der Entfernungen zur Legehennenanlage:

Oase Stentrop                         271 m
Neubaugebiet Fronhausen I       330 m
Wohnbebauung Tummelplatz    475 m
Neubaugebiet Fronhausen II     528 m
Kindergarten Warmen             662 m
Neubaugebiet Stentrop            669 m

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Einladung zu einem Spaziergang

Am Sonntag, 19.06.2011 werden wir um 11.00 Uhr einen Spaziergang zu der geplanten Legehennenanlage machen. Hierzu sind alle Interessierte herzlich eingeladen. Herr Bürgermeister Rebbe und die Ratsmitglieder der Stadt Fröndenberg wurden ebenfalls eingeladen. Wir erhoffen uns eine rege Teilnahme.

Einladung Spaziergang

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Bericht vom Erörterungstermin

Um 14.00 Uhr begann der Erörterungstermin in der Kulturschmiede in Fröndenberg. Aus den Behörden waren 16 Mitarbeiter/innen anwesend und der Antragsteller, Herr Ostermann bzw. die Ruhrtaler Frisch-Ei GmbH und Co. KG wurde von weiteren drei Personen unterstützt. Alleine acht Personen des Fachbereiches Natur und Umwelt des Kreises Unna waren anwesend. Herr Ostermann erläuterte, dass er den dritten Stall dringend benötigt, da Engpässe bestehen und er Eier zukaufen muss. Es ist aber nicht sein Ziel, 160.000 bis 200.000 Hühner an diesem Standort zu halten.

Zu Beginn wurde das Geruchsgutachten erläutert. Nach diesem sollten die wesentlichen Immissionsquellen aufgenommen worden sein. Auf die Frage, wie viele Tiere (in diesem Fall Kühe) auf dem Hof Höppe stehen, welcher in keiner Karte aus dem Antrag eingezeichnet war, bekamen wir keine Antwort. Des Weiteren wollten wir wissen, warum Wetter-/Winddaten aus dem Zeitraum 1981-1990 verwendet wurden. Hier bekamen wir die Antwort, dass aktuellere Winddaten hätten gekauft werden müssen, sich aber sowieso nichts geändert hätte. Die von uns geforderte Berücksichtigung der Gülleausbringungen, welche neben unerträglichem Gestank auch erhebliche Gesundheitsgefahr birgt, muss nicht erfolgen.

Dann wurde es zum ersten Mal spannend. Mitglieder der BI hatten zufällig fotografiert, wie ein Mitarbeiter der Firma Ostermann auf dem Vorplatz einen Trecker mit einem Hochdruckreiniger reinigt. Diese Abwässer gelangen über einen kleinen Ablauf vor der Dunghalle in das Regenrückhaltebecken und somit in das Naturschutzgebiet “Wulmke”. Diese Bilder wurden Herrn Gill vom Kreis Unna vor Ort vorgelegt. Nach ersten Irritationen – wahrscheinlich konnte dies so wirklich niemand glauben – hieß es, dass der Ablauf sofort zu verschließen ist. Ggf. muss ein Waschplatz eingerichtet werden.

Das Thema Abwasser wurde daraufhin intensiver behandelt. Und siehe da, schon wieder wurde etwas Verbotenes festgestellt. Andere Abwässer werden illegal auf die Felder aufgebracht. Auch über diese Vorgehensweise war Herr Gill nicht gerade amüsiert.

Aufgrund dieser, aus unserer Sicht erheblichen Vergehen, wurde uns von der Moderatorin, Frau Schmidt (Leiterin Rechtsangelegenheiten Kreis Unna) zugesichert, das Wasserkonzept noch einmal vor Ort zu prüfen.

Nach der Pause wurde längere Zeit über den Tierschutz diskutiert. Es scheint uns u. a. nicht möglich, aus dieser Menge Tiere, durch zweimal täglich stattfindende Kontrollen, kranke oder verletzte Tiere auszusondern. Im Antrag steht, dass abgestoßene, kranke und verletzte Tiere abgesondert, behandelt oder tierschutzrechtlich getötet werden. Kranke Tiere werden innerhalb des Stalles in einer separaten durch Gitter getrennten Box untergebracht. Auf Nachfrage und sogar nach dem Zitieren dieses Teiles aus dem Antrag, stellte sich heraus, dass so eine Box überhaupt nicht existiert. Ein Mitglied der BI merkte an, dass hier Einiges danach aussieht, dass es sich in diesem Genehmigungsantrag um das Zusammenfügen von Textbausteinen handelt. Es handelte sich bei diesem Beispiel nämlich nicht um einen Einzelfall. Dass sich die Arbeitszeit des Herrn Ostermann lt. Antrag durch den zusätzlichen Stall nicht erhöht, wurde mit der Antwort “dann wird er wohl Arbeiten abgeben” beantwortet.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Ausstoß von gefährlichen Stoffen aller Art. Es wurde erläutert, dass ein von uns gefordertes Keimgutachten (Bioaerosole) nicht erstellt werden kann, da es hierzu keine Handlungsempfehlung gibt, d. h., es gibt u. a. weder Immissions- noch Emmissionsdaten und auch keine Ausbreitungsrechnungen. Am Deutlichsten war allerdings die Aussage, dass Filteranlagen zu teuer sind und somit nicht eingebaut werden. Diese sind auch nicht vorgeschrieben. In anderen Bundesländern stellt man immer mehr fest, dass die “Abgase” sehr umwelt (menschen-) schädlich sind. Schade, denn wenn dem Antragsteller etwas an der Fröndenberger Bevölkerung, von der er schließlich auch lebt, läge, wäre der Einbau von Filtern nicht nur eine nette Geste. Hier können wir wohl nur hoffen, dass auch in NRW zu diesem Thema in naher Zukunft eine politische Diskussion in Gang gesetzt wird.

Da es uns auch um den Schutz der Mitarbeiter ging, hinterfragten wir, was diesbezüglich getan wird. Herr Ostermann weist seine Mitarbeiter an, entsprechende Schutzkleidung und einen Mundschutz zu tragen. Leider hörte sich das so an, als würde dies von seinen Mitarbeitern nicht immer in die Praxis umgesetzt. Uns wurde daraufhin mitgeteilt, dass bzgl. des Arbeitsschutzes zur Zeit eine Stellungnahme der Bezirksregierung erstellt wird.
Es könnte darauf hinauslaufen, dass Herr Ostermann einen Arbeitsmedizinischen Dienst in Anspruch nehmen muss.

Das Thema Brandschutz blieb ebenfalls nicht undiskutiert. Brandmeldeanlagen sind rechtlich tatsächlich nicht gefordert und dass es eine von uns vorgetragene 10-Minuten-Frist für die Rettung von Tieren gibt, wurde nicht bestätigt. Bzgl. eines nicht vorhandenen Hydrantenplanes wurde zugesagt, dies noch einmal zu prüfen, da der nächste Hydrant 300 m entfernt liegt.

Am Schluss wurden noch die zusätzlichen Belastungen durch Fahrten von und zu der Legehennenanlage besprochen. Uns wurde vorgerechnet, dass es sich hierbei um weniger als 30 Fahrten pro Tag handeln würde. Unser Hinweis, dass die Palzstraße für LKW von 7-20 t, welche hier auch zum Einsatz kommen nur schlecht geeignet ist, wurde folgendermaßen kommentiert: “Es handelt sich hierbei um eine Landstraße. Die ist dafür ausgelegt.” Wer diese Straße kennt weiß, dass dies ist ein weiteres Thema ist, um dass sich glücklicherweise schon andere Fröndenberger Bürger “kümmern”.

Um 20.00 Uhr waren dann alle Punkte “abgearbeitet”. Jetzt müssen wir bis etwa August warten. Dann wissen wir, ob unser Einsatz erfolgreich war.

PS: Die Frage, wie viele Kühe auf dem nicht einbezogenen Hof Höppe stehen, wurde zwischendurch noch zweimal gestellt. Beantwortet wurde sie, nach nochmaliger Nachfrage, erst ganz zum Schluss. Da dort nur ca. 30 Kühe in Offenstallhaltung stehen sollen, bleiben diese für das Gutachten unberücksichtigt. Man muss halt nur wissen, wo die Grenzen sind, dann ist alles möglich.

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Eröterungstermin

Der nächste wichtige Termin für unser Anliegen ist der Erörterungstermin am 30.05.2011,14.00 Uhr im Sitzungssaal des Stiftsgebäudes, Kirchplatz 2, 58730 Fröndenberg.

Achtung: Aufgrund der großen Resonanz und der vielen Einwendungen wurde der Eröterungstermin in die Kulturschmiede verlegt. Des Weiteren ist dieser Termin nunmehr öffentlich.

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Übergabe der offenen Briefe und Unterschriftenlisten mit Foto

Hier noch ein Foto vom offiziellen Übergabetermin der offenen Briefe und der Unterschriftenlisten an den Bürgermeister der Stadt Fröndenberg, Herrn Rebbe. Es wurden, hauptsächlich auf dem Wochenmarkt Fröndenberg, an mehreren Tagen von fleißigen Helfern unserer BI insgesamt 350 Unterschriften gegen die geplante Erweiterung der Legehennen-Anlage gesammelt. Hier konnte sich auch ausführlich über diese Thematik informiert werden.

Herr Rebbe versprach, unsere Bedenken und Ängste erneut in die öffentliche politische Diskussion zu bringen.

Mitglieder der Bürgerinitiative gegen Tierfabrik übergeben die Unterschriftenlisten und offenen Briefe

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Offener Brief

Heute wurden dem Bürgermeister der Stadt Fröndenberg offene Briefe vom BUND und der BI-Tierfabrik übergeben.

Diese können hier heruntergeladen werden.

Offener Brief der BI Tierfabrik

Offener Brief des BUND

 

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